In Zusammenarbeit mit unabhängigen Experten, registriert beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

ENERGIE-GLOSSAR

 

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PAS
Publicly Available Specification; öffentlich verfügbare Spezifikation.

 

Perimeterdämmung
Außenseitige Wärmedämmung von erdberührten Bauteilen wie Kellerwände und Bodenplatten mit druckfestem und wasserbeständigem Material.


Primärenergie
Primärenergie ist die Energie, die mit den natürlich vorkommenden Energieformen oder Energiequellen zur Verfügung steht. Um sie für den Verbraucher nutzbar zu machen, muss sie in Sekundärenergie (Energieträger) umgewandelt werden. Diese Umwandlungsprozesse sind mit Verlusten behaftet, weshalb die Energiemenge, die im Rohstoff enthalten ist, nicht zur Gänze vom Verbraucher genutzt werden kann.

Die nach evtl.weiteren Umwandlungs- oder Übertragungsverlusten vom Verbraucher nutzbare Energiemenge wird als Endenergie bezeichnet.

Der Primärenergieverbrauch ist Teil der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung.

Im Zuge mit der Energieeinsparverordnung EnEV wird der Primärenergieverbrauch von Wohngebäuden anhand der DIN 4701-10 berechnet. Aus den bauphysikalischen Daten des Gebäudes (U-Werte der Bauteile), der Geometrie und meteorologischen Bedingungen wird vorab der Nutzenergiebedarf Qn berechnet, um das Gebäude auf der gewünschten Temperatur zu halten. Es folgt die Ermittlung der Verluste innerhalb des Gebäudes für die Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Abgabe von Heizung, Warmwasser und Lüftung.
Dies ist die Endenergie Qe, die letztendlich z.B. am Gaszähler gemessen werden kann.

Endenergie Qe = Nutzenergie Qn + Anlagenverluste

Mittels eines Primärenergiefaktors fp wird die Endenergie Qe auf die Primärenergie Qp umgerechnet.

Primärenergie Qp = Endenergie Qe x fp

Der Faktor fp beinhaltet einerseits Verluste aus Förderung, Transport, Umwandlung (Raffinierie, Trocknung z.B.), Lagerung, usw. Andererseits stellt er auch eine (politische/ökologische) Bewertung des CO2-Ausstoßes der einzelnen Energieträger dar, d.h. ist nach der Nachhaltigkeit der Energieträger gewichtet.

 

Photovoltaik
Unter Photovoltaik (Fotovoltaik) versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. Sie wird zur Stromerzeugung eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden oder auf Freiflächen. Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos – das griechische Wort für Licht – und Volta – nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrotechnik – zusammen. Die Photovoltaik gilt als Teilbereich der umfassenderen Solartechnik, die auch andere technische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt.

(Quelle: Wikipedia) 
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