ENERGIE-GLOSSAR EA-NRW Energieagentur NRW.
Einfachfenster Fenster mit einfacher Verglasung. Es handelt sich auch um Einfachfenster bei Zweischeiben-Isolierglasfenstern und dreifachverglasten Fenstern, wenn die verschiedenen Scheiben in einem Dichtungspaket untrennbar zusammengefasst sind.
Emissionen Von einer Anlage in die Umgebung entweichende feste, flüssige oder gasförmige verunreinigende Stoffe, Wärme, Geräusche, Erschütterungen u.a.m. (z.B. CO2-Emissionen, Schadstoffemission, Wärmeemission, Lärmemission, elektromagnetische Strahlung).
Endenergie Die Energiemenge, die im Gebäude verbraucht wird. Im Gegensatz zur Primärenergie entfällt die Bewertung der Vorlaufprozesse zur Bereitstellung des Energieträgers am Hausanschluss.
EnEG Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden.
Energieausweis Der Energiepass oder auch Energieausweis gibt den Energiebedarf eines Gebäudes unter normierten Bedingungen an. Die Werte sollen die Vergleichbarkeit verschiedener Wohnungen bei der Abschätzung zu erwartender Energiekosten ermöglichen. Man unterscheidet eine bedarfsorientierte Betrachtung bei standardisierten Rahmenbedingungen, also ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Bewohnersituation und des Nutzerverhaltens und eine verbrauchsorientierte Betrachtungsweise nach tatsächlichen Verbrauchswerten eines Gebäudes.
Energieberater Eine Berufsgruppe, die sich auf die Verwendung und Einsparung von Energie spezialisiert hat. Energieberater mit BAFA-Zulassung haben eine besondere Qualifikation.
Energieeffizienz Energieeinsparung, die alle Maßnahmen zur Verringerung des Einsatzes einer bestimmten Primär- bzw. Sekundärenergiemenge bezeichnet.
Energieeinsparverordnung (EnEV) Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist Teil des deutschen Baurechts. In ihr werden Bauherren bautechnische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauch ihres Gebäudes oder Bauprojektes vorgeschrieben. Sie gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude.
Die Energieeinsparverordnung löste die Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) ab und fasste sie zusammen. Ihre erste Fassung trat am 1. Februar 2002 in Kraft, die zweite Fassung (EnEV 2004) 2004. Zur Umsetzung der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden wurde eine Neufassung erstellt, die seit dem 1. Oktober 2007 gültig ist.
(Quelle: Wikipedia)
Energiekennzahl Größe für die gesamte, in einem Gebäude während eines Jahres verbrauchte Endenergie.
Energiepass Ältere Bezeichnung für Energieausweis.
Energieträger Der Rohstoff, aus dem die benötigte Heizwärme gewonnen wird, z.B. Erdöl, Erdgas, Kohle, Holz und Sonnenenergie.
Energieverbrauchskennwert Ermittlung auf Basis der Abrrechnung von Heiz bzw. Warmwasserkosten nach Heizkostenverordnung oder anderer geeigneter Verbrauchsdaten.
Erdkollektor Ein im Erdreich horizontal verlegtes Polyäthylen-Kunststoffrohrensystem, mit einer Verlegetiefe unter der Frostgrenze von mindestens 1,2m bis 2,0m. Je nach System zirkuliert in den Rohren ein Wasser- Sole- oder ein Wasser- Glycol- Gemisch. Dieses übernimmt den Energietransport vom Erdreich zu einer Wärmepumpe, die über einen zweiten Kreislauf angeschlossenen ist.
erneuerbare Energien Regenerative/alternative Energieträger, die aus nachhaltigen Quellen "unendlich" lange zur Verfügung stehen, im Unterschied zu fossilen Energieträgern (wie Kohle, Erdöl, Erdgas usw.), die an begrenzte Stoffvorräte gebunden sind. Zu erneuerbaren Energien zählen u.a. Sonnenenergie (Solarthermie, Photovoltaik), Wind- und Wasserkraft, Geothermie (Erdwärme) und die Energie aus der Verbrennung von Biomasse.
Erdöl Erdöl ist ein in der Erdkruste eingelagertes, hauptsächlich aus Kohlenwasserstoffen bestehendes lipophiles Stoffgemisch. Es ist ein fossiler Energieträger und dient zur Erzeugung von Elektrizität und als Treibstoff fast aller Verkehrs- und Transportmittel.
EV gH Gesamt erfasster Heizenergieverbrauch.
EVH Bereinigter Heizenergieverbrauch.
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