ENERGIE-GLOSSAR Abdichtung - allgemein Je nach Anwendungsfall sind es Beschichtungen, Folien, Bahnen sowie Abdichtungsprofile und -massen. Sie verhindern, dass Feuchtigkeit, Flüssigkeit oder (Zug-)Luft in Gebäude, Bauteile, Bauelemente und Baustoffe eindringt und Schäden oder bauphysikalische Mängel entstehen. Die häufigsten und kostenintensivsten Mängel im Baubereich sind schadhaft ausgeführte Abdichtungen.
Abseite Der Bereich hinter der eingesetzten Wand unter der Dachschräge. Diese trennt den niedrigen ungenutzten Raum vom beheizten Wohnraum ab.
Absorber Unmittelbarer Empfänger der Solarstrahlung eines Sonnenkollektors. Ein Absorber absorbiert solare Strahlung, wandelt sie in Wärme um und überträgt sie an ein Wärmeträgermedium.
Anlagen−Aufwandszahl Faktor zur Umrechnung des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser in einen Primärenergiebedarf. Die Aufwandszahl fasst die Verluste der haustechnischen Anlagen und die Primärenergiefaktoren zusammen.
Anlagenlüftung Lüftung unter Zuhilfenahme eines Verteilsystems mit Lüftungsrohren und Ventilatoren. Die Anlagenlüftung erlaubt die technische Regelung der ausgetauschten Luftvolumen und eine Wärmerückgewinnung aus der Abluft
Annuität Rückzahlungsbetrag, setzt sich aus Zins und Tilgung zusammen. Der Betrag bleibt immer gleich hoch, wobei der Anteil der Tilgung wächst und der Anteil der Zinsen entsprechend sinkt.
Aufmaß Die Basis bei der Vorbereitung einer Altbaumodernisierung bildet die maßliche Bestandsaufnahme das so genannte Aufmaß. Diese ist Voraussetzung für die Erstellung von Bestandsplänen.
Aufsparrendämmung Bezeichnet lediglich den Ort, an dem die gewählte Dämmschicht verlegt wird. Von außen aufgebracht, befindet sich zwischen der Schicht in der die Dachsparren liegen und der Dachhaut.
Ausbau Ergänzungen bzw. Veränderungen an Gebäuden. In den häufigsten Fällen ist damit eine Vergrößerung des Baubestandes verbunden.
Ausführliche Datenaufnahme Bei der ausführlichen Datenaufnahme werden vorhandene Daten zum Gebäude wie die Abmessungen der Bauteilflächen, der Aufbau der Wände und Decken usw. aus entsprechenden Bauunterlagen (Pläne, Baubeschreibungen etc.) ermittelt oder bei der Gebäudebegehung detailliert aufgenommen. Dieses Verfahren lohnt sich insbesondere vor einer geplanten Gebäudesanierung.
Außenwand Dient als Trennelement zwischen äußerer Umgebung und Innenraum und sorgt unabhängig vom Außenklima für ein angenehmes Raumklima. Durch die Entwicklung neuer Baustoffe und Bauarten wurde der Übergang von der ehemals einschichtigen, dicken Außenwand zur mehrschichtigen, mehrschaligen Wand möglich. So können heute speziell aufeinander abgestimmte Baustoffe funktionsgerecht miteinander kombiniert und Außenwände schnell, Material sparend, mit großer Effektivität und damit preiswert erstellt werden.
Außenwanddämmung Eine Dämmung der Außenwände. Durch verschiedene Methoden erreichbar. Beispielsweise durch: Wärmeverbundsystem, Klinker mit Dämmschicht.
Außenwand-Luftdurchlass (ALD) Die Öffnung in der Außenhaut eines Gebäudes, die den Luftaustausch ermöglicht bzw. ihn intensiviert.
Auszahlungskurs Kurs, zu dem ein Kredit ausgezahlt wird. Der Abschlag vom Kreditbetrag wird als Disagio bezeichnet. Beispiel: Kreditsumme: 100.000 Euro, Auszahlungskurs: 96 % Auszahlung: 96.000 Euro Disagio: 4.000 Euro.
AVV Allgemeine Verwaltungsvorschrift.
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